Von fehlenden Neujahrsvorsätzen und guten Zielen

Wer sich für ein Projekt, das ein Jahr andauern soll, eine Domain für zwei Jahre sichert, ist wohl ein großer Pessimist  Bis Anfang Mai 2017 läuft all das hier noch auf meinen Namen und deshalb möchte ich es im dritten oder vierten Anlauf noch einmal versuchen. Denn wenn man schon alle Hoffnungen in das neue Jahr setzt, soll die Gewichtreduktionshoffnung bitte auch noch auf die Liste.

Normalerweise mag ich es ja, Projekte an einem bestimmten Datum zu beginnen. Meist wähle ich dafür Neujahr aus, von rot zu grün hingegen startete direkt an meinem Geburtstag, oder zumindest einen Tag danach. Neujahr habe ich offenbar völlig versäumt und bis zu meinem Geburtstag sind es noch über fünf Monate – das soll aber kein Grund sein, es nicht wieder zu tun. Und weil das Gewicht zwar auf meinem Wunschzettel für 2017, aber nicht auf meiner Neujahrsvorsatz-Liste landete, habe ich nach einer Herausforderung gesucht, die ich auch noch am 2. Jänner starten kann.

Nachdem ich bis heute kein Stück Schokolade und keine anderen Süßigkeiten (á la Haribo etc.) in meinen Bauch hineingeschlungen habe, mache ich es mir zur Herausforderung, in diesem Jahr genau darauf zu verzichten. 365 Tage ohne Schokolade habe ich übrigens bereits schon einmal, vor ungefähr 12 Jahren, geschafft: Ebenfalls ein Neujahrsvorsatz, gemeinsam mit zwei Freundinnen. Nachdem die eine am 1. Jänner bereits ausstieg, hielt die andere eine Woche durch … und ich bis zum 1. Jänner des Folgejahres. Es ist also möglich, ein harter Verzicht, aber ich muss wenigstens deswegen nicht hungern.

Dich, lieben Leser, interessiert jetzt wahrscheinlich, wie ich es nun anstellen möchte, endlich wieder abzunehmen. Um ganz ehrlich zu sein: Ich weiß es nicht. Aber: Seit zwei Wochen koche ich auf einmal wieder regelmäßig. Das ist schon eine große Steigerung – einzig und allein die Bewegung muss ich jetzt wieder aktivieren, dann könnte es mir endlich wieder gelingen. Weil ich mich unwohler fühle als jemals zuvor.

Und weil ich es nicht glaube, jetzt noch mehr als 29 Kilo bis zu meinem 29. Geburtstag (also bis zum 6. Mai) abzunehmen, habe ich ein anderes Ziel. Aktuell schreibe ich noch an meiner Masterarbeit und im November werde ich dann schließlich meine Sponsion feiern. Und dann möchte ich in meinen alten Anzug endlich wieder hineinpassen. Der war mir bereits im Sommer 2016, zur Taufe meines Neffen, sehr (bzw. zu) eng. Das bedeutet also so ungefähr: Zurück zum Ausgangsgewicht vom Mai 2015, also ungefähr 15 Kilo weniger.

In Zukunft möchte ich euch wieder öfter mit solchen Beiträgen beglücken. Mit Erzählungen aus dem Abnehmalltag und mit Kampfberichten gegen den Schweinehund. Alles in allem: Willkommen zurück bei von rot zu grün!

2 Kommentare zu „Von fehlenden Neujahrsvorsätzen und guten Zielen

  1. Unterstütze dich nicht mit guten Ratschlägen, denn das hilft meistens nicht. Das Gewicht zu verlieren ist eine Geschichte die im Kopf beginnt. Sich etwas Leckeres zu Kochen ist wichtig. Wünsche dir für das Jahr 2017 viel Erfolg für deine besonderen Vorsätze.

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