Von Essen aus Langeweile und fehlender Stressschokolade

Bald ist es soweit: In zwölf Tagen gebe ich meiner Masterarbeit ab. Ich habe noch viel Arbeit vor mir, aber ich bin sehr zuversichtlich. Aber normalerweise könnte das natürlich dazu führen, dass ich stundenlang am Schreibtisch sitze und nebenbei irgendeinen Scheiß in mich hineinstopfe.

Die Wahrheit ist: Ich sitze wirklich stundenlang am Schreibtisch. Aber meine Wette mit mir selbst, bis zum Jahresende keine Schokolade und keinen Fruchtgummi zu essen, halte ich bis jetzt noch sehr gut durch. Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass ich da mit Karottenstiftchen am Schreibtisch sitze, aber es fällt einfach ein ganz großes Stück Stressessen einfach so weg. Denn bislang musste bei so einer Arbeit manchmal ein komplettes Haribo-Sackerl oder eine ganze Tafel Schokolade dran glauben.

Das ist also weg. Und nachdem ich die Arbeit in Oberösterreich, im Haus meiner Eltern, zu Ende bringe, komme ich wenigstens auch regelmäßig an gute, teilweise recht gesunde warme Mahlzeiten. Dazwischen manchmal Essen aus Langeweile, aber auch das verzeih ich mir aktuell nur zu gern, solange die Arbeit endlich fertig wird. An Bewegung mangelt es mir hingegen schon: Manchmal glaube ich zu spüren, wie meine Muskeln (vor allem in meinen Oberschenkeln) mehr und mehr verkümmern und ich warte nur noch drauf, dass sie mich nicht mehr tragen können.

Aber alles in allem: Ich bin so verdammt froh, wenn diese Arbeit endlich abgegeben ist. Dann kann ich auch mein Hauptnahrungsmittel, S-Budget Energy Drinks Sugarfree, wieder massiv runterschrauben.

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