Über Motivation, eine niedriger Stufe und die Faszination Sport

Heute ist es wieder einmal Zeit für ein Update:

Seit 19. März gehe ich regelmäßig in Fitnessstudio UND achte auf mein Essen (davor habe ich zwar Sport gemacht, aber normal/übermäßig weitergegessen). An den 31 Tagen, die seither vergangen sind, war ich an 20 Tagen auch wirklich dort. Dabei fuhr ich stets mindestens 1 Stunde Rad mit 20 km/h, oft landete ich dann aber auch am Crosstrainer, am Laufrad oder am Rudergerät. Und ich habe in der Zeit auch zumindest drei Bücher komplett und bislang drei weitere Bücher zur Hälfte gelesen. Was soll ich sagen: Komme ich mal ein paar Tage nicht dazu, geht mir der wunderbare Schweißgestank des Fitnessstudios richtig ab.

Well … und es hat natürlich auch Auswirkungen. Einerseits auf meine Ausdauer – andererseits glücklicherweise auch auf mein Gewicht. Als ich am 22. November 2017 mit meinem Höchstgewicht anfing gab es zwar zwischen Jänner und März wieder eine Aufwärtsbewegung. Aber nach der heutigen Waage habe ich seither 11,6 kg abgenommen. Ausgehend 19. März schwitzte ich offenbar 6,6 Kilogramm aus meinem Körper raus. Ich fühle ich jetzt schon deutlich besser, aber natürlich immer noch sehr dick. Aber ich kann mir nicht mehr vorstellen, wie mit fast 12 Kilo mehr aussah und durchs Leben trottete.

Und dann gibt es da noch den BMI. Im November startete ich mit einem BMI von 44,09 – also einem Wert, der deutlich im (nach oben hin übrigens offenen) Adipositas Typ 3. Wenn ich jetzt noch 900 Gramm verliere stehe ich dann endlich wieder am oberen Ende des Adipositas Typ 2-Bereichs (35-40; aktuell: 40,26). Für schlanke Menschen wohl kaum verständlich freue ich mich über diese Entwicklung wirklich sehr. Damit ich dann übrigens in die Adipositas Typ 1-Bereich (30-35) gelange, müssen vom heutigen Gewicht noch 17 Kilogramm verschwinden. Das ist noch ein langer Weg – und es wäre schön, wenn ich in vielleicht sogar zum einjährigen Jubiläum im November erreichen würde. (Zwischen Normalgewicht und den drei Adipositasstufen liegt übrigens das „leichte Übergewicht“ – wenn ich das irgendwann endlich mal wieder erreiche, hoffe ich ja, vor lauter Freude nicht einfach tot umzufallen.)

Aber alles in allem bin ich heute viel zuversichtlicher, es zu schaffen als noch vor wenigen Wochen. Der Sport macht mir Spaß, ich komme zum Lesen, ich sehe selbst schon den Fortschritt – und ich kann mir auch mal was richtig Herzhaftes gönnen, weil ich es mir ja eh ein paar Stunden später wieder runterradle, steppe, rudere oder runtergehe. Und nachdem ich jetzt noch bis Februar im Fitnessstudio Mitglied sein werde, werde ich auch in den kommenden Monaten meine monatliche Gebühr definitiv ausnutzen.

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