Über zwanzig Kilos, Logiken und Grade

Heute melde ich mich mal wieder mit einem Fortschrittsupdate – und, oh man!, es hat sich sehr viel getan.

Zwischen Mai und Juni, ungefähr über den Zeitraum von vier Wochen hat sich mein Gewicht kaum verändert – und das obwohl ich weiterhin darauf achtete, wie ich mich ernähre und auch immer noch mindestens drei Mal pro Woche ins Fitnessstudio gegangen bin. Aber dann ging es irgendwann los – seit dem 3. Juni sind plötzlich 9,4 Kilo verloren gegangen. Das klingt nach viel zu viel – aber Leute, ich sag es euch: Ich hungere nicht. Mein Hunger wurde einfach weniger – und ich esse halt sehr oft sehr köstliches, gesundes Essen. Sollte es in diesem Tempo weitergehen, würd ich mir zwar Sorgen machen und mal den Arzt aufsuchen – aber bislang habe ich nicht das Gefühl, dass es mir gesundheitlich schlechter geht, sondern viel, viel besser. Und es ist nicht so, dass ich nur mehr Körnchen esse und Salat – ich gehe relativ häufig in Lokale essen. Ich lasse es mir also gutgehen – und trotzdem:

Seit 22. November 2017 habe ich mit dem heutigen Stand 20,4 Kilogramm abgenommen. 

Seit Anbeginn habe ich rund 6,7 BMI-Punkte verloren, bin gerade im Mittelfeld von Adipositas Grad II. Laut Weltgesundheitsorganisation sogar im oberen Bereich der Adipositas Grad II Class I (also 37,36 – Class I geht von 35-37,5). 8 Kilogramm fehlen mir noch, um dann nur mehr Adipositas Grad I zu haben – also die letzte Stufe, die mich vom „leichten Übergewicht“ trennt. Die 20 Kilogramm, die ich zwischen Mitte 2016 und Ende 2017 zugenommen habe, habe ich hiermit wieder verloren – einerseits ärgert es mich, dass ich mich da so gehen habe lassen (denn hätte ich jetzt diese 20 Kilogramm vom damaligen Gewicht abgenommen, wäre ich meinem Endziel viel, viel näher), andererseits bin ich wahnsinnig stolz und bin jetzt auch so richtig überzeugt, dass das weitere Abnehmen möglich sein wird.

Es ist also wieder mal etwas passiert und dann auch noch sehr viel: Fitnessstudio macht mir übrigens immer noch Spaß – dort habe ich mir auch das Hörbuch zum Buch „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann angehört. Das Buch, das ja nicht völlig unumstritten ist, hat in mir aber schon so einiges an Umdenken erzeugt. Vielleicht mache ich hier mal einen kleinen Beitrag zu jenen Logiken, die ich nun überwinden konnte. Aber soviel erstmal dazu. Heut Abend gibts einen köstlichen Salat mit einem Vollkornweckerl. Euch noch einen schönen Sonntag!

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